Das Wetter – gut ist nicht gleich gut…

Den Mittwoch und Donnerstag der Kieler Woche habe ich nur zum Fotografieren von Schiffen genutzt.

Am Mittwoch fuhr ich zum Olympiazentrum Schilksee und fotografierte von verschiedenen Anlegern die Schiffe im offenen Wasser.

Am Donnerstag war ich an Bord des offiziellen Regatta-Begleitbootes. Der Kartenpreis von 45€ für einen Tagesausflug von 09:30 – 16:45 Uhr war zwar nicht ganz billig, im Vergleich zu anderen Angeboten aber ok. Insbesondere da mit diesem Schiff eine (bessere) Moderation und auch eine flexible Reaktion auf die aktuellen Regattaereignisse zu erwarten war.

Und diese Flexibilität war auch leider dringend erforderlich.

Nach dem Ablegen erfuhren wir zuerst, dass die Regatten erst um 13:00 Uhr beginnen würden. Daher ließ sich der Kapitän viel Zeit mit der Ausfahrt und drehte mehrere Runden und man hatte ausgiebige Möglichkeiten zu Fotos. Leider fehlte jedoch wegen dem sehr starken Sonnenschein der Wind und somit standen wir von ca. 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr vor Schilksee auf der Stelle und warteten lediglich. Gegen 13:15 Uhr machten wir uns dann langsam auf den Weg zu unserer ersten Regatta. Als wir dort jedoch darauf warteten, dass die Boote sich zum Start aufreihten, stellte sich nach fast einer weiteren Stunde heraus, dass der Wind definitiv nicht für einen Start reichte.

Glücklicherweise war jedoch der Wind ein wenig weiter draußen zwischenzeitlich stärker geworden und somit rasten wir zu einer in Kürze startenden Regatta von zwei Bootsklassen. Diese konnten wir dann auch noch in Ruhe beobachten und fotografieren, bevor wir wieder zurück in den Kieler Hafen fuhren.

Die gesamte Fahrt schien gut organisiert und durchdacht zu sein. Leider waren die Preise an Bord für die Speisen und Getränke weit weg von Gut und Böse und auch die lange Standzeit vor Schilksee hätte man sicherlich besser überbrücken können. Im Gesamten kann ich die Tour aber empfehlen, zumal bei besserem Segelwetter der Tag sicherlich anders verlaufen wäre.

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