unterwegs im Dive4Life

Tauchen, ein Sport der begeistert… aber nur, wenn man ihn ausübt. Nachdem ich meine Ausbildung in einer lokalen Talsperre gemacht habe und auch danach noch mehrfach in ähnlichen Gewässern unterwegs war, wollte sich die anfängliche Begeisterung des Schnuppertauchens im Hallenbad nicht mehr so recht einstellen. Trübe Gewässer, kaum Sicht, auch im Sommer relativ kalt, ohne Eisweste und Handschuhe geht da bekanntlich meist gar nichts…

Nun hatte ich endlich die Gelegenheit mal im Dive4Life in Siegburg abzutauchen.

Und das hat alles verändert…

Die Eckdaten der größten Tauchsportanlage Europas sind:
3 Mio. Liter christallklares Wasser (also keine dunkle Talsperrenbrühe 🙂 )
20m Tiefe
18 bzw. 10m Breite
Imitationen alter Ruinen, sowohl auf der 10m als auch auf der 20m Ebene, u.a. auch kleine “Höhlen”

Die Probleme, vor allem mit der Tarierung, die ich immer im Freiwasser hatte, waren hier geringer. Die restlichen (kleineren) Probleme sind ganz meiner wenigen Erfahrung zuzuschreiben und sollten bei mehr Übung verschwinden.

Wenn man dann noch einen erfahrenen Buddy dabei hat, der die nötige Sicherheit vermittelt, erinnert man sich sehr schnell wieder daran, warum man eigentlich mit dem Sport angefangen hat.

Die Preise für den Spaß sind meiner Ansicht nach durchaus gerechtfertigt, besonders wenn man den Frühbucher-Rabatt ausnutzen kann. In den gebuchten zwei Stunden konnten wir gemütlich zweimal abtauchen und durch die selbst auferlegte Begrenzung ist dafür gesorgt, dass nicht zu viele Taucher gleichzeitig im Wasser sind. Das Personal war sehr freundlich und die Umkleide und Waschräume, sowie auch der Beckenbereich, waren sehr sauber. Auch ließ sich der sonst für Schwimmbäder übliche Chlorgeruch nicht feststellen, ein deutliches Indiz für die Sauberkeit des Wassers.

Alles in allem also eine sehr empfehlenswerte Einrichtung, besonders für Gelegenheitstaucher, die nur ein wenig in der Übung bleiben wollen und keine Lust auf die meist dunklen, einheimischen Gewässer haben.  Und wer dann nicht genug bekommen kann und von weiter anreist, kann auch direkt im angeschlossenen Hotel übernachten oder noch das ebenfalls angeschlossene Freizeitbad ausprobieren (habe ich beides nicht gemacht).

Meine Lust am Tauchen hat dies jedenfalls wieder geweckt und nun bleibt zu hoffen, dass sich noch mehr Gelegenheiten ergeben, in Siegburg zu “trainieren”, dann steht einem ersten Tauchurlaub im nächsten Jahr eigentlich nichts mehr im Weg.

Abschließend gilt mein Dank natürlich auch meinem heutigen Buddy Miriam.

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