Das 24h Rennen 2011…

… voller, schneller, lauter und die Rache von Olaf Manthey.

Das diesjährige Spektakel rund um das 24h Rennen am Nürburgring bot wiedereinmal eine Steigerung zum Vorjahr.

Die Nacht beginnt

Nicht nur, dass die „ewige Baustelle“ Nürburgring nun endlich fertig gestellt zu sein schien, auch das Programm des Wcohenendes wurde zu den Vorjahren überarbeitet und verbessert.

Ein besonderes Highlight war die Austragung eines Rennens des Porsche Carrera World Cups.

Aber auch bei den kleinen Details wurde einiges verbessert, wie z.B. die Autogrammstunden der Fahrer an verschiedenen Terminen. Mir ist nicht bekannt, ob es das auch in den Vorjahren schon gab. Jedenfalls wurde es nicht so umworben und ist mir daher auch nicht aufgefallen.

Ein Regentanz in der Startaufstellung

Leider spielte jedoch das Wetter nicht so mit wie gehofft und die häufigen Regengüsse trübten ein wenig die Stimmung. Dennoch mussten die Haupttribünen während des Starts des Hauptrennens wegen Überfüllung geschlossen werden. Das ist mir bisher noch nicht passiert und daher musste ich nach längeren Shootings in der Startaufstellung auf die Stehtribüne T12 ausweichen. Ein anderer Fotograf stellte dabei die Frage in die Runde, ob ein Krieg losbrechen würde. Nach einem Blick in den Himmel war mir dann auch klar, was er damit meinte. Die GrandPrix Strecke der grünen Hölle wurde von 5 Hubschraubern überwacht, ein Medienaufwand, der ebenfalls so bisher nicht vorhanden war. Das zeigt sehr deutlich das immer stärker werdende öffentliche Interesse an diesem Rennen.

Als besonderes Ereignis sollte aber auch noch der letzte Renneinsatz von Hans-Joachim „Striezel“ Struck erwähnt werden. Dieser legendäre Rennfahrer gewann nicht nur 1970 das erste 24h Rennen in der grünen Hölle, er holte außerdem an diesem Wochenende zusammen mit seinen Söhnen und einem Lamborghini LG 600 den 15. Platz der Gesamtwertung. Natürlich ließ es sich der Großmeister nicht nehmen, den Wagen selbst ins Ziel zu bringen: „Ich habe mich auf die letzten Runden sehr gefreut und wollte jede einzelne genießen.“

Der wohl letzte Rennwagen eines legendären Fahrers

Und zum Sieger muss man nicht mehr viel sagen. Nachdem das Team von Olaf Manthey nach 4 Siegen in Folge im letzten Jahr nicht den Sieg einfahren konnte, hatte man entsprechend aufgerüstet und holte relativ leicht den Sieg, mit am Ende mehr als 4 Minuten Vorsprung.

Aber wegen diesem Wettrüsten an der Spitze hat das Rennen auch in diesem Jahr erneut an Geschwindigkeit zugelegt, so dass wieder einige Rekorde gebrochen wurden. Und das wird wohl auch in Zukunft nicht zuletzt durch die immer stärker präsenteren Werksteams immer weiter vorangetrieben.

Das Wochenende war so mit Programm vollgepackt, dass ich nur einmal die Zeit zum Bloggen gefunden habe. Ich arbeite gerade daran, eine Lösung dafür zu finden und das im nächsten Jahr anders zu organisieren.

Für dieses Jahr bleibt schließlich nur zu sagen, „einmal dabei, immer dabei“ und ich freue mich jetzt schon auf das 24h Rennen 2012. Nach den 250.000 Besuchern in diesem Jahr schaffen wir dann vielleicht sogar die 300.000er Marke.

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