Warum ich nicht gerne fliege…

Heute stand also die Anreise nach Gozo auf dem Plan, leider nicht viel mehr.

Da Gozo (Mitglied der Inselgruppe Malta) als Insel nicht vom Festland mit dem Zug zu erreichen ist, gab es keine adäquate Alternative zum Flug.

Daher hieß heute für mich warten, umsteigen, warten, umsteigen…

Nach der Fahrt zum Zug galt es zuerst fast 2h mit dem Zug zurückzulegen.  Gegen 08:50 Uhr war ich dann endlich am Flughafen Düsseldorf, da der Abflug jedoch erst für 11:40 Uhr terminiert war, öffnete der CheckIn erst um 09:45 Uhr und das Boarding begann nur leicht verspätet gegen 11:50 Uhr. Glücklicherweise verlief der Flug problemlos und ruhig und so erreichten wir gegen 14:30 Uhr den Flughafen Malta.

Von dort brachte mich ein Shuttle-Service zur Fähre nach Gozo. Die Fahrtzeit von ca. einer Stunde war allerdings alles andere als entspannend. Obwohl man, um zur Fähre zu gelangen, einmal quer über die Insel fahren muss und man sich dadurch ein sehr gutes Bild von Malta machen kann, wäre ein etwas ruhigerer Fahrer sicher von Vorteil gewesen. Man hätte sich die Insel intensiver ansehen können und nicht immer darüber nachdenken müssen, ob man in der nächsten Kurve in den Graben fliegt. Hätte ich den Transfer selbst fahren müssen und hätte ich die Strecke sehr gut gekannt, hätte ich wohl mindestens zwei Stunden benötigt…

Aber wie dem auch sei, wir sind unbeschadet an der Fähre angekommen und erreichten Gozo schließlich gegen 16:20 Uhr. Vom Fähranleger brauchte uns dann ein weiteres Shuttle zum Hotel am anderen Ende der Insel.

Um 17:00 Uhr war ich dann endlich angekommen, nach fast 12 Stunden einigermaßen stressiger Reise!

Daher reise ich so gerne mit dem Zug. Dann wäre ich wahrscheinlich länger unterwegs gewesen, hätte aber nicht dieses ständige Umsteigen und Warten gehabt und wäre weitaus entspannter angekommen.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die (Unterwasser-)Landschaften meine Erwartungen zu erfüllen. Das sollte aber kein Problem darstellen, sonst wäre ich schließlich nicht hierher gekommen 🙂

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