Rügen Tag 4

Der nördlichste Zipfel von Rügen wird durch das Kap Arkona markiert.

Die Reise dorthin mit dem Bus ist leider etwas beschwerlich. Zuerst fährt man nach Altenkirchen und dort nimmt man den Anschlussbus nach Putgarten (Achtung: Die Busse fahren teils nur sporadisch).  Dort angekommen, legt man entweder den Weg bis zum Kap zu Fuß zurück, oder man entscheidet sich für die Fahrt in der sehr häufig fahrenden Kap-Arkona-Bahn oder gar für eine Kutschfahrt.

Aus fotografischer Sicht sollte man sich bei einer morgendlichen Anreise zum Kap definitiv für den Fußmarsch entscheiden.

Am Kap angekommen, bieten sich viele Möglichkeiten. Ein Pflichtpunkt ist wohl der Aufstieg auf den großen Leuchtturm. Von dort hat man einen phantastischen Blick sowohl auf das Umland als auch aufs offene Meer.

Ein weiteres propagiertes Highlight wäre eine Führung durch die alten Bunkeranlagen aus DDR-Zeiten. Darauf habe ich nach einem Blick in das frei zugängliche Arkona-Museum, untergebracht in einem kleinen Teil der Bunkeranlage, verzichtet.

Was dagegen  durchaus eine Wanderung wert ist, ist der Weg vom Kap zur Küste. Ein sehr schöner Wanderweg führt direkt vom Kap Arkona hinunter zum Strand, vorbei an wunderbaren Aussichtspunkten. Pro Strecke sollte man ca. 10 Minuten Gehzeit einplanen.

Ein wenig erinnerte mich dieser Strandabschnitt an Filme, bei denen Menschen auf einer einsamen Insel stranden… irgendwie wie in einer anderen Welt… und das hier in Deutschland…

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