Das Mercedes-Museum in Stuttgart

Bei meiner Tour nach Stuttgart im Sommer 2012 habe ich es mir natürlich auch nicht nehmen lassen, einen Besuch im Mercedes-Benz-Museum zu unternehmen.

Nachdem ich vor einigen Jahren schon die Möglichkeit hatte, das BMW-Museum zu besuchen, hatte ich natürlich gewisse Vorstellungen, wie dieses wohl aufgebaut sein könnte. Im Prinzip zeigen sich auch deutliche Ähnlichkeiten und dennoch geht jedes Museum seinen eigenen Weg. Dies ist aber ganz eindeutig der weitaus bedeutenderen und größeren Geschichte von Mercedes-Benz geschuldet. Daher wird in Stuttgart die gesamte Geschichte des Automobils dargestellt, wurde es schließlich durch den Mercedeskonzern „erfunden“.  Dies hat dann allerdings auch zur Folge, dass auf der zur Verfügung stehenden Fläche ein weitaus größerer Zeitraum dargestellt werden muss. Daher ist auch der Anteil an sehr alten Fahrzeugen sehr groß und man lernt jedes Detail der Entwicklungen im Fahrzeugbau kennen.

Im Vergleich dazu, werden in München weitaus mehr jüngere Modelle gezeigt.

Wer also an der Geschichte des Automobils von Anfang bis Heute interessiert ist, der sollte unbedingt nach Stutgart fahren. Wer sich jedoch mehr für sehr schöne und aufwendig präsentierte Fahrzeuge interessiert ist, ist eindeutig in München besser aufgehoben. Daher würde ich auch für Fotografen wohl eher das BMW-Museum empfehlen, denn die optisch beeindruckenderen Bilder sind mir auf Grund der beeindruckenden Präsentation der Fahrzeuge dort gelungen.

Das Museum und die Konzernzentrale von Mercedes-Benz präsentieren sich standesgemäß mit einer außergewöhnlichen Architektur:

Das erste „Auto“ der Welt:

KS_Turm_005

Das erste Fahrzeug mit dem Namen „Mercedes“:

KS_Turm_006

Ein königliches Automobil, aus dem Besitz von Lady Diana, Prinzessin von Wales:

KS_Turm_015

Und schließlich noch einige andere interessante Automobile aus der Firmengeschichte:

Abschließend gilt mein Dank der Abteilung für Öffentllichkeitsarbeit des Museums. Diese ermöglichte es mir, das Museum kostenlos zu besuchen und gab die Erlaubnis, die entstandenen Bilder hier zu zeigen.

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