Madeira – Tag 8

Am heutigen Tag stand eine der bekanntesten Wanderungen Madeiras auf dem Plan, der Besuch der 25 Quellen und des großen Wasserfalls.

Die Wanderung begann an einem Parkplatz oberhalb des großen Erikawaldes. Dieser Platz bot nochmals einen gigantischen Ausblick auf diesen wundervollen Urwald.

wpid-Madeira_Samstag-1.jpg

Die Wanderung führte vorbei an diversen Levadas bis zum großen Wasserfall. Leider führt dieser im Sommer nur wenig Wasser und bietet daher einen nicht ganz so majestätischen Anblick, aber allein die Größe des Berges an dem er hinabstürzt ist atemberaubend. Ich bin mir sicher, daß ich mir irgendwann die Zeit für einen zweiten Besuch nehmen werde um den Wasserfall in voller Pracht sehen zu können.

wpid-Madeira_Samstag-2.jpg

Von dort aus führte uns der Weg von den Levadas weg in Richtung der 25 Quellen.

wpid-Madeira_Samstag-3.jpg

Die sogenannten 25 Quellen sind die Haupt-Speisequellen der Levadas und versorgen die Insel auch mit Frischwasser.

wpid-Madeira_Samstag-4.jpg

Direkt von dem Quellgebiet führt eine unterirdisch angelegte Pipeline in Richtung Wasserwerk am Ufer der Insel.

Aber wie auch schon der große Wasserfall, so sind auch die 25 Quellen im Sommer eindeutig nicht so imposant wie in den feuchteren Jahreszeiten. Dennoch ist auch deren Größe sehr imposant und eindeutig der Touristenmagnet Nr. 1 auf der Insel. Nirgends habe ich so viele Touris auf einem Haufen gesehen wie an diesem Quellbecken.

Und auf Grund dieser Menschenmasse machte ich mich dann auch schnell wieder auf den Weg. Da der Rest  der Gruppe noch bleiben wollte, hatte ich genügend Ruhe, um einige Zeit alleine entspannt Bilder schießen zu können.

wpid-Madeira_Samstag-5.jpg

wpid-Madeira_Samstag-6.jpg

Auf dem weiteren Weg zeigte uns dann Ali noch diverse Kuriositäen die aus dem Überfluss an Licht und Wasser auf der Insel entstehen, wie z.B. ein „Löwenzahnbaum“.

wpid-Madeira_Samstag-7.jpg

Damit man die Pipeline für die Wasserversorgung nicht um die gesamte Insel leiten musste, hat man sich durch einen 800m langen Berg gegraben und bei der Gelegenheit den Tunnel direkt so groß gemacht, daß man auch gemütlich hindurch wandern kann. Allerdings sollte man ein Taschenlampe und wasserfestes Schuhwerk dabei haben, sonst könnte es doch ein wenig problematisch werden, denn der Tunnel ist nicht beleuchtet.

wpid-Madeira_Samstag-8.jpg

Wenn man den Tunnel verläßt findet man sich in einer völlig anderen Vegeatation wieder, mit ganz anderen Pflanzen und einer viel geringeren Bewuchsdichte.

wpid-Madeira_Samstag-9.jpg

Wenige Minuten später erreichten wir den Zielpunkt und wie auch in den Tagen zuvor beendeten wir die Tour mit einem Stop in einem Cafe.

Leave a comment