Montag – Hamburg Tag 3

Am Montag stand eine Wanderung durch das „grüne Hamburg“ auf dem Plan.

Mein Weg führte mich an der Hochbahn-Haltestelle „Landungsbrücken“ vorbei durch den „Stintfang“ und von dort durch den „Alten Elbpark“ mit dem großen „Bismarck-Denkmal

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Bismarck-Denkmal

Als ich den alten Elbpark am nördlichen Ende verließ, fielen mir auf der linken Seite zwei Hochhäuser ins Auge und ich wunderte mich über die interessante Architektur. Inzwischen habe ich gelernt, daß die beiden Häuser im Volksmund die „Tanzenden Türme“ genannt werden.

Tanzende Türme

Tanzende Türme

Auf der anderen Straßenseite betrat ich dann den größten der Hamburger Parks,  “Planten un Blomen”. Wenn man sich die Zeit nehmen kann, diesen zu erkunden, bietet er eine gewaltige Menge an interessanten Motiven. Da es mit 09:10 Uhr noch relativ früh war, waren beispielsweise die Enten noch nicht richtig wach und die morgendliche Müdigkeit konnte ich gut für Nahaufnahmen nutzen.

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Aber auch die Morgensonne auf den Regentropfen der letzten Nacht erzeugte eine angenehme Lichtstimmnung

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Als ich nach ein paar Stunden den Park verließ, stieß mir der imposante Bau des „Bahnhof Dammtor“ ins Auge, der von innen mindestens so beeindruckend ist wie von außen und daher einen Besuch lohnt.

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Bahnhof Dammtor

Wie sich später noch zeigen sollte, hätte ich meine Tagestour hier beenden sollen…

Nach dem Park ging ich weiter in Richtung Schlüterstraße, an der Uni und dem Audimax vorbei. Einen sehr imposanten und ein wenig erhabenen Eindruck hat das Gebäude des ehemaligen Fernsprechamtes bei mir hinterlassen. Die alte Architektur, die nahezu vollkommene Überwucherung und der anscheinend sehr gute Zustand des Gebäudes läßt es fotografisch zu einem ganz besonderen Motiv werden.

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Fernsprechamt Schlüterstraße

Leider änderte sich die Wetterlage kurz darauf sehr schnell und es begann wieder zu regnen. Es gelang mir gerade noch, mich an der Bushaltestelle beim „Museum für Völkerkunde“ unterzustellen bevor der Wolkenbruch richtig los ging. Als es vorbei war, wollte ich mir gerade noch das in der Nähe gelegenen Garten des Konfuzius-Instituts anschauen, als abzusehen war, daß die nächste Schauer unmittelbar bevorstand. Also nutzte ich die Gelegenheit, um die richtige Bushaltestelle für meinen Rückweg zum Hotel zu finden.

Damit endete mein kurzer Hamburg-Besuch leider früher als geplant aber mit der Erkenntnis, daß die Stadt weitaus mehr zu bieten hat, als die üblichen Touristenattraktionen an den Landungsbrücken und der Reeperbahn. Und insbesondere Fotografen sollten das bei der Planung einer Tour berücksichtigen, denn beispielsweise das Fernsprechamt bietet ein phantastisches Fotomotiv, das aber auch erst einmal entdeckt werden muß und wenn man nur den ausgetretenen Touristenpfaden folgt, wird das nicht geschehen…

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