Parc natural de s’Albufera

Der Park Albufera liegt im Norden von Mallorca, direkt an der Platja de Muro. Wenn man also sein Quartier an diesem wunderschönen Strand hat, haben Nicht-fotgrafierende Mitreisende genug alternative Möglichkeiten die Zeit zu verbringen, vom Sonnenbraten am Strand, über Fahrradtouren ins Bergland bis hin zu Wanderungen. Aber auch Ausflüge in die umgebenden Dörfer oder sogar nach Palma sind mit dem sehr gut ausgebauten Busnetz kein Problem und bieten auch fotografisch einige lohnende Motive.

Der Park öffnet um 09:00 Uhr und ist kostenlos zugänglich, lediglich um eine Registrierung im Besucherzentrum wird gebeten und mit einer Papierversion der Karte des Parks belohnt.

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag zu dem Park geschrieben habe, ist ein Besuch mehr als lohnenswert.

Wie auf der Karte sehr gut zu erkennen ist, sind über den Park verteilt mehrere sowohl Fotohütten als auch offenen Aussichtsplattformen errichtet worden die auch regelmäßig gewartet und renoviert bzw. erneuert werden.

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Dies macht das „arbeiten“ zu einem wahren Vergnügen, außer man ist zu Zeiten im Park unterwegs in denen man sich in zweiter Reihe in die Hütten stellen muß beim Warten auf einen Sitzplatz direkt am Fenster. Daher rate ich dazu, so früh wie möglich vor Ort zu sein, da dann auch die Vögel noch weitaus aktiver sind als zu Zeiten, in denen es in den Fotohütten immer unruhiger wird.

Um zu vermeiden, daß der Park zugemüllt wird, sind außer in den Fotoverstecken und am Besucherzentrum keine Bänke angebracht. Man geht wohl davon aus, daß wenn man nicht sitzen kann, man auch keinen Müll produziert. Und dieses Konzept scheint aufzugehen, denn der Park war bei jedem meiner Besuche sehr sauber!

Weiterhin fiel mir sehr positiv auf, daß man sehr an der Erhaltung und dem Ausbau der Anlage interessiert ist, denn es werden ständig die Wege, Brücken und Geländer in hervorragender handwerklicher Qualität in Stand gesetz oder gleich komplett ersetzt.

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Die im Park anzutreffenden Vögel und andere Tiere und Insekten variiert selbstverständlich von Monat zu Monat mehr oder weniger, ebenso wie die Vegetation. Ein Besuch lohnt sich dennoch immer wieder aufs neue und ermöglicht auch in der Naturfotografie eher neuen Photographen mit ein wenig Geduld „gute“ Bilder.

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In den Wäldern des Parks hat man meist das Gefühl durch einen lebendigen Urwald zu wandern, die Stimmen der Vögel sind allgegenwärtig und ständig bewegt sich etwas im Gebüsch und auch der Geruch der Natur ist ganz besonders. Somit ist der Park ein Erlebnis für alle Sinne, nicht nur für die Augen!

Auf Grund der zentralen Lage des Besucherzentrums, inklusive Toiletten und Getränkeautomat, sind die davor befindlichen Bänke ideal für eine Mittagspause geeignet ohne bei dem Weg von einer Hütte zur nächsten einen großen Umweg gehen zu müssen.

Und wenn man dann nach einem langen Tag im Park wieder am Besucherzentrum ankommt, sollte man sich noch ein paar Minuten Zeit für einen Besuch um Park-Museum nehmen. Dieses wurde offenbar vor nicht allzu langer zeit neu gestaltet und präsentiert optisch sehr schön aufbereitet und in mehreren Sprachen die Geschichte und Aufgabe des Parks.

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Alles in allem also das ideale Ziel für Naturphotographen oder aber auch als Ziel für einen schönen Tag in einer grandiosen Naturumgebung.

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