Gomera – Tag 1

Samstag – Die Anreise

Der Weg nach Gomera ist leider nicht ganz so leicht, bzw. relativ langatmig.

Nachdem ich die fast zwei Stunden Zugfahrt zum Flughafen Düsseldorf hinter mich gebracht hatte, folgte die Wartezeit auf den Flieger und ein 4,5 stündiger Flug mit Air Berlin nach Teneriffa. Angesichts des Komforts an Board wird das auch sicher nicht mein letzter Flug mit dieser Gesellschaft gewesen sein. Obwol der „Snack“ doch recht spärlich ausfiel, gleichte das persönliche Mediacenter an JEDEM Platz dies bei weitem wieder aus, vor allem die relativ aktuellen Filme die zur Auswahl standen 🙂

Daran sollte sich eigentlich nach einer kurzen Wartezeit ein Bustransfer zur Fähre anschließen. Leider stellte sich dies als das Erste Problem der Tour heraus, denn keiner der Busfahrer fühlte sich für mich verantwortlich. Erst nachdem ich dem lokalen Büro der Busagentur ein wenig Dampf gemacht hatte, wurde der unfreundliche Busfahrer überzeugt, mich zur Fähre zu fahren. Nach mehr als einer Stunde Streiterei setzten wir uns in Bewegung und erreichten den Fährhafen nach bereits 20 Minuten. Leider setzte sich daran noch eine Wartezeit auf die Fähre von über einer Stunde an. Das Einschiffen gestaltete sich sehr einfach, denn es wurde einfach mit Smartphones mit adaptierten Scanner der Personalausweis gescannt. Die bei der Buchung hinterlegte Personalausweisnummer wurde als eine nahezu nicht mehr verlegbaren Fahrkarte verwendet, eine sehr interessante Idee.

Die Fred Olsen Fähre ist sehr modern und komfortabel ausgestattet. Die Abfahrt war pünktlich und planmäßig um 19Uhr und dauerte eine knappe Stunde. Wir fuhren in den Sonnenuntergang und es war ein grandioser Anblick, die Sonne vom Meer aus über dem Meer untergehen zu sehen. Leider war ich einfach zu erschöpft um die Kamera auszupacken und angesichts der nicht sehr gut gereinigten Fenster auch nicht sehr motiviert, mir diese Arbeit zu machen.

Glücklicherweise hatte ich mir vor der Reise genügend Podcasts auf den Walkman geladen und konnte damit auch diesen Teil der Anreise einigermaßen kurzweilig hinter mich bringen.

Angesichts der Probleme mit dem ersten Shuttlebus konnte ich die Überfahrt allerdings nicht wirklich genießen und hoffte darauf, nicht an am Fährhafen festzustecken. Aber glücklicherweise kam es dann doch anders und der Bus wartete bereits auf die Fähre und nach wenigen Minuten waren alle Fahrgäste zusammen und die Fahrt konnte losgehen. Allerdings dauerte es erneut fast 1,5 Stunden bis wir das Hotel am anderen Ende der Insel im Valle Gran Rey erreichten.

Nach insgesamt ca. 14 Stunden war ich gegen 22 Uhr endlich im Hotelzimmer angekommen.

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