Gomera – Tag 2

Sonntag

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ließ ich den ersten Tag auf der Insel ruhig angehen.

Mein Ziel war die Erkundung des im Norden des Valle Gran Rey gelegenen Dorfes, ca. 15 min Fußmarsch vom Hotel entfernt und einfach immer dem Weg am Meer entlang.

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Am Endes des Weges bog ich nach rechts ab und folgte der Straße wieder zurück bis zum Dorfplatz und weiter bis zur Bergstraße.

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Über diese gelangt man „in höhere Lagen“ und dabei passiert man einige der noch im Tal verbliebenen Bananenfelder. Am Scheitelpunkt der Straße, einem Kreisverkehr der sowohl zurück ins Dorf führt als auch weiter hinauf auf den Berg, führt die Straße über den völlig neu befestigten Flusslauf. Dieser war zwar bei meinem Besuch trocken, soll aber laut Aussagen der Einheimischen in der Regenzeit sehr viel Wasser mit einer so starken Strömung führen, daß schon Bauwagen mitgerissen wurden.

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Wenn man der Ringstraße weiter folgt, führt einen diese am Ende wieder zum Meer. Zuvor passiert man aber noch den Busbahnhof. Von dort fahren nicht nur die Linienbusse aus und zum Valle, auf dem Platz dahinter findet an Sonntagen auch der handwerkliche Wochenmarkt statt. Dort bieten lokale „Künstler“ ihre handwerklichen Erzeugnisse an, meist handelt es sich dabei um Schmuck- und Dekostücke aus Lavagestein, Holz oder Metall.

Ein Gang über den Markt kann interessant sein, bot für mich aber keinen Kaufanreiz.

Und obwohl die Insel sehr katholisch geprägt ist, waren dennoch die Geschäfte am Sonntag geöffnet und gaben mir die Gelegenheit, mich mit den nötigen Vorräten für die nächsten Tage einzudecken.

Als ich dann nach einiger Zeit wieder am Meer angekommen war, folgte ich der Straße dem Wasser entlang bis zum Hotel. Dabei passierte ich auch das Ladenlokal des Veranstalters für meine gebuchten Wandertouren. Leider war das Büro nur in den Vorabendstunden geöffnet und so konnte ich nicht direkt meine Teilnahme an den Touren bestätigen. Dies erledigte ich dann später im Hotel per SMS, ich war einfach zu erschöpft, um mich nach dem Abendessen nochmal dazu aufzuraffen, das Hotel zu verlassen. Die lange Anreise war immer noch  deutlich zu spüren.

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