Gomera – Tag 10

Montag
Nach dem Frühstück und dem Auschecken aus dem Hotel stand ersteinmal das Warten auf den Shuttlebus an. Dabei ergab sich erneut ein Problem, denn der Bus, der meiner hätte sein können, wußte nicht, ob er meiner war. Nach einigem Diskutieren und Telefonieren nahm er mich mit. Dabei hatte ich den Eindruck, daß er nicht der Richtige war und er einfach nicht dafür verantwortlich sein wollte, mich stehengelassen zu haben. Da ich mir auch nicht sicher war und der Bus zum Fährhafen fuhr, war es mir aber egal.

Wie auch bei der Anreise benötigten wir fast 1,5h und ich hatte die Gelegenheit auch mal andere Teile der Insel zu sehen.

wpid-FLeiPhoto_Blog_150831-6.jpgDaran schloss sich dann eine ca. einstündige Wartezeit auf die Fähre an. Die Fährüberfahrt verlief ebenfalls problemlos und im Anschluss folgte der für mich kritischte Teil der Rückreise, das 3 stündige Warten auf den Shuttlebus vom Fährhafen zum Flughafen. Denn angesichts der vielen Probleme die ich im Laufe der Tour mit den Bussen hatte, war es schon ein gewisser Unsicherheitsfaktor, ob denn der Bus wohl kommen würde. Ein sicheres Gefühl gaben mir dabei die vielen Taxis am Fährhafen, so war zumindest für den Fall der Fälle eine Alternative greifbar.

Aber von nun lief alles rund, sowohl der Bus kam nur wenige Minuten verspätet, als auch der Flieger startete pünktlich. Die Wartezeit bis zum Abflug konnte ich mit dem Bearbeiten der Photos hinter mich bringen.

Der Rückflug war bei Condor, daher gab es leider nicht das vom Hinflug zu schätzen gelernte Entertainment-System an jedem Platz. Aber es gab auf den Überkopf-Monitoren einen Film zu sehen, den ich leider nicht geschafft hatte im Kino zu sehen. Aber das eigentliche Highlight des Rückfluges war der Flug in die Nacht und den Sonnenuntergang über den Wolken. Insbesondere letzteren konnte man eine sehr lange Zeit beeindruckend beobachten, eines der wohl schönsten Dinge die ich je gesehen habe.

Wir landeten schließlich pünktlich und ich hatte schon Hoffnung, früh im Hotelbett zu sein. Leider sollte sich diese Hoffnung nicht bestätigen, denn ich war schließlich am Flughafen Düsseldorf und daher hätte ich es mir eigentlich denken können. Denn ich habe schon in der Vergangenheit länger auf das Gepäck gewartet als der Flug war und diesmal waren es fast 1,5 Stunden bis das Gepäck auf das Band fiel!

Da ich sowieso keine Lust hatte, miten in der Nacht noch bis nach Hause zu fahren, hatte ich schon im Vorfeld eine Nacht im Ibishhotel am Hauptbahnhof gebucht und eigentlich wollte ich die Strecke vom Flughafen mit dem Regionalzug hinter mich bringen. Aber angesichts der wie schon auf dem Hinweg fast 14 stündigen Reise und insbesondere wegen der unzumutbar langen Wartezeit auf das Gepäck war ich einfach zu gerädert für die Bahn und investierte das Geld in ein Taxi.

Offenbar hatte ich nicht als einziger die Idee, den Rest der Nacht lieber im Hotelbett als im Zug zu verbringen. Denn an der Rezeption hatte ich bei meiner Ankunft eine Warteschlange vor mir und die Fragen bezüglich der Frühstückszeiten und Abfahrtszeiten der Züge sprachen Bände.
Nachdem dann auch diese Hürde genommen war, konnte ich mich endlich in das Hotelbett fallen lassen. Selten wußte ich ein Bett so zu schätzen als in diesem Moment. Der Streß der langen Rückreise war einfach plötzlich weg.

Am Dienstagmorgen nahm ich dann direkt nach dem Frühstück einen der ersten Züge zurück nach Hause. Und damit endete eine wiedermal grandiose Fotoreise…

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