Beinschützer für Stative

Bei Stativen hatte ich immer das Problem, daß die Stativbeine sich meist sehr kalt anfühlen. Die Industrie bietet für diesen Zweck Neopren-Überzüge an, allerdings sind diese zum einen meist sehr teuer und zum anderen tragen sie sehr stark auf.

Dies liegt daran, daß die Überzüge meist sehr stark gepolstert sind. Damit soll es neben der Wärmeisolierung auch ermöglicht werden, das Stativ bequem zu schultern. Dies ist für mich bisher nicht von Interesse und daher kein Kaufgrund.

Die Montage der Schoner erfolgt meist durch Reißverschlüsse. Dies war für mich der dritte Grund der dagegen sprach, denn damit wird der Schoner noch volumniöser, kann sich nicht perfekt der eigentlichen Form des Beins anpassen und die Haptik ist dadurch für mich auch erheblich gestört. Nebenbei hätte ich immer bedenken, mit dem Reißverschluss an anderen Ausrüstungsgegenständen hängen zu bleiben und daß sie sich versehentlich öffnen könnten und man die Schoner verliert.

Daher entschloss ich mich für eine eigene Lösung.
Und diese war schnell gefunden.

Beschichtetes Neopren kann man im Internet an diversen Stellen relativ günstig erwerben. Danach war es nur noch ein Zuschneiden auf die passende Länge und Breite und eine manuelle Naht der Länge nach.
Die Montage am Stativ ist bei Manfrotto ebenfalls sehr einfach, denn bei diesen Stativen lassen sich die gesamten Montagen und damit auch die unteren Beine sehr leicht vom oberen Segment (zum Reinigen) lösen.

Dann schiebt man die Beinschützer einfach auf die Beine, schraubt alles wieder zusammen und das Stativ ist unmittelbar weitaus angenehmer zu nutzen.
Wenn man die Überzüge noch am Verrutschen hindern will, dann kann dies durch ein Klett-Hakenband, aufgeklebt am oberen und unteren Ende der Stativbeine, helfen.

FLeiPhoto_Blog_161030-2.jpg

Teile diesen Beitrag:

Leave a comment