Display-Blendschutz

Wer kennt das nicht, man steht an einem grandiosen Photospot und kann wegen der Sonne, die sich im Display spiegelt, nicht die geschossenen Bilder beurteilen.

Meist bleibt einem nur übrig, sich solange mit der Kamera zu drehen, bis der eigene Schatten das Display verdeckt. Arbeitet man mit Stativ und möchte den Bildausschnitt nicht verändern, hilft man sich mit einem Hut oder was sonst gerade verfügbar ist.

Vor einiger Zeit sah man überall im Internet die Fotografen mit sogenannten Displaylupen herumhantieren. Nach einem Test solch einer Lupe stand für mich jedoch fest, daß ich sie nicht haben wollte. Denn wie der Name schon sagt, ist es eine Lupe und die vergrößert eben nicht das Bild, sondern die Pixel des Displays.  Was mir aber sehr gut an diesen Lupen gefiel war die Bauform, denn sie decken das ganze Display ab und erlauben einen geschützen Blick auf das Bild, nur das Lupenglas stört eben.

Zuerst dachte ich darüber nach, mir die günstigste Displaylupe zu kaufen, die ich finden konnte, um dann die Linse zu entfernen. Aber ca. 30€ erschienen mir dafür einfach zuviel. Dann suchte ich nach Alternativen und fand sie in einer Übergangsmuffe aus HT-Rohr. Diese bekommt man im Baumarkt bereits für ca. 3€. Man sollte lediglich die eine Seite der Muffe kürzen und rundfeilen.

Zum besseren Auffinden in der Fototasche lackierte ich die Muffe gelb und bohrte ein Loch für ein Lanyard hinein.

Schon hat man einen Display-Blendschutz der es ermöglicht, am Display die Bilder ohne störendes Seitenlicht zu beurteilen und wenn man die Schärfe des Bildes beurteilen möchte, dann zoomt man hinein und sieht das vergrößerte Bild, nicht die vergrößerten Pixel.

Display Blendschutz

Display Blendschutz

 

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