Freitag – die Rückreise

Die Rückreise gestaltete sich weitaus weniger komfortabel als geplant.

Nach dem Frühstück verließ ich das Hotel relativ früh und nahm die Inselbahn zum Hafen.

Zu dieser Zeit war der Hafen noch völlig menschenleer und bot mir daher die Möglichkeit, ihn fotografisch zu erkunden. Leider bot er weitaus weniger Motive als erhofft 🙁

Für die Überfahrt zum Festland hatte ich mich für den Katamaran entschieden. Dieser war zwar um einiges schneller als die Fähre auf der Hinfahrt und das Gedränge beim Einsteigen war nicht so groß, der Komfort an Board war jedoch weniger gut.

Am Festland angekommen, nahm ich den Zug vom Fährhafen zum Hauptbahnhof in Emden. Dort freute ich mich auf eine schöne lange Wartezeit in der “Erste-Klasse-Lounge”. Leider stellte sich heraus, das der Bahnhof nichteinmal einen “normalen” Wartesaal hat. Und so mußte ich 4 Stunden auf einer kalten Bank an den Gleisen verbringen.

Damit hat mich die Bahn erneut enttäuscht, denn was denkt man sich dabei, in dem Bahnhof der der direkte Zubringer zu einer Urlaubsinsel ist, keinen Wartesaal einzurichten? Zu meinem Glück erlaubten die Temperaturen es gerade noch, auf der Bank am Bahnsteig zu sitzen und es regnete nicht. Ansonsten wäre mir wohl nichts anderes übrig geblieben, mich um einen Platz auf der einzigen Bank die ich im Gebäude finden konnte zu streiten oder die gesamte Zeit im Stehen zu warten.

Man könnte nun argumentieren, daß ich es selbst schuld bin, da ich doch einen früheren Zug hätte buchen können. Das ist jedoch nur teilweise richtig. Zum einen gab es nicht viele frühere Züge, zum anderen habe ich aus den Erfahrungen mit verspäteten oder ausgefallenen Fähren und Zügen gelernt und plane mir immer ausreichend Puffer ein. Das Warten auf einen Zug ist immer noch entspannter als die Streiterei mit der Bahn, wenn man den Zug verpaßt hat und die Fahrt umbuchen muß.

Die weitere Rückfahrt verlief dann problemlos, bis auf die Tatsache, daß der Restaurant-Servcie am Sitzplatz wiedermal nicht möglich war. Da frage ich mich dann immer wieder, warum ich noch erste Klasse buche.

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