Mein Outdoor-Helm

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Für das Fahhradfahren habe ich mir vor ein paar Jahren einen Hartschalenhelm gekauft.

Die Bauart des Helm hat den Vorteil, daß sie nicht wie ein “normaler” Fahrradhelm den oberen Kopfbereich schützt, sondern auch großflächig die hintere Kopfpartie abdeckt und durch die harte Außenschale auch härtere Behandlungen mitmacht.

Dann begann ich mit dem Gehen von Klettersteigen und es stellte sich heraus, daß die üblichen Kletterhelme sich in der Konstruktion nur unwesentlich von dem Fahrradhelm unterscheidet. Selbstverständlich unterliegen beide verschiedenen Normen und damit sind Unterschiede sicherlich vorhanden. Aber bei Klettersteigen dient der Helm in erster Linie zum Schutz vor herabfallendem Geröll und wenn der Helm bei einem Autounfall schützt, dann sicher auch vor kleineren Steinen die von oben  herunterfallen. Und machen wir uns nichts vor, vor großen Gesteinsabbrüchen schützt sowieso kein Helm.

Nachdem ich eine Action-Cam erworben hatte, lag es nahe, die Kamera direkt am Helm zu montieren und passende Montagen gibt es zu Hauf auf dem Markt.

Demonstrationen werden in den letzten Jahren immer wichtiger und leider auch gefährlicher. Daher sehe darin für die Zukunft ein interessantes Fotogebiet. Dazu modifizierte ich ihn mit einem großen, nachleuchtendem “Presse”-Patch auf der Rückseite, wie man es von Kriegsfotografen aus dem Fernsehen kennt.

Aber damit war ich noch nicht fertig. Denn wie wir alle aus Filmen wissen, kann ein Helm als Träger für die verschiedensten weiteren Hilfsmittel dienen. Dazu benötigt man aber spezielle Trägerschienen. Diese kann man für wenig Geld, beispielsweise als Airsoft-Zubehör kaufen. Allerdings sind diese Schienen auf die Airsoft-Helmattrappen angepaßt und waren für meinen Helm zu groß. Nachdem ich den hinteren Teil abgesägt hatte, stand der Befestigung mit Expoxidharz am Helm nichts mehr im Wege. Jetzt kann man problemlos beispielsweise eine Taschenlampe montieren.

Als zusätzliche Befestiungsmöglichkeit habe ich noch Flauschband am Helm angebracht um beispielsweise weitere Patches anbringen zu können.

Und schließlich fügte ich ein rotes Positionslicht an der Rückseite hinzu. Dieses kann als Rücklicht beim Fahrradfahren dienen, als Positionsmarkierung bei Gruppentouren in der Dunkelheit oder auch als Notblinker.

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