Achtung Werbung!?

Nun folgt der nächste Schlag gegen die (Meinungs-)freiheit im Internet mit dem Urteil, daß Hashtags und Verlinkungen (zu Firmen) pauschal als Werbung betrachtet werden, unabhängig davon, ob jemals eine finanzielle oder materielle Gegenleistung geflossen ist, also offenbar auch im redaktionellen Kontext! Aktuell trifft diese Abmahnkeule Instagrammer, nachdem es bei YouTube nun inzwischen alle gelernt haben und einfach jedes Video als Dauerwerbung kennzeichen.

Da ich nicht warten möchte, bis sich die nächste Welle auch über “normale” Blogs ausbreitet, habe ich soeben meine Blogbeiträge überarbeitet und in allen Posts mit externen Links den Hinweis “Achtung Werbung!” eingefügt. Und um sicher zu gehen, habe ich den Hinweis auch in allen anderen Beiträgen eingefügt, in denen ich ein Prdokt zeige oder erwähne. An dieser Stelle wird dann auch der Irrsinn der Situation deutlich, denn wäre ich bisher schon für einen Beitrag bezahlt worden, hätte ich es selbstverständlich auch gekennzeichnet. Als Unterzeichner des “Blogger Kodex” unterlag ich bereits zuvor einer freiwilligen Selbstverpflichtung!

Aber wenn die Ungewissheit darüber, was wirklich Werbung ist, so von der EU gewünscht ist, dann sollen sie es bekommen! Bei YouTube kann nun keiner mehr erkennen welche Videos Werbung enthalten und welche nur aus Angst vor Abmahnung als Werbung gekennzeichnet werden. Würde ich auf Links und YouTube-Einbindungen verzichten, könnte ich die Blogbeiträge nicht mehr so schreiben, wie ihr es gewohnt seit. Dann markiere ich die Beiträge eben als Werbung!

Es wird an dieser Stelle KEINE Diskussion über die EU und deren Gesetze geben. Da solche Debatten sowieso nichts bringen, kann man sie auch gleich lassen!

Aber schließlich gibt es Hoffnung am Horizont, denn es gibt eine “Alternative” und England zeigt wie es geht 🙂

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