Flachstativ – Eigenbau

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Als ich damals erstmals vom “Platypod” hörte, dachte ich mir nur, “Wer gibt dafür Geld aus?”.

Nun, das denke ich imemer noch, aber inzwischen habe ich ein paar sehr schöne Anwendungsfälle dafür gefunden. Was lag also näher, als mir selbst etwas nach dem Vorbild des Platypod zu bauen.

Dazu sind nur ein großes, gelochtes Blech, vier M6 Schloss-Schrauben mit Muttern und ein Schnellwechseladapter mit Montageschraube nötig.

Grundplatte für das eigenbau Stativ

Grundplatte für das diy Stativ

Man bohrt die Löcher in den Ecken der Platte auf 5mm auf und schneidet dann M6 Gewinde hinein. Nach Bedarf kann das auch noch mit anderen Löchern der Platte gemacht werden. Damit erhält man mehr Möglichkeiten, um die Kamera später zu positionieren. Anschließend bohrt man an jeder Seite eines der Löcher auf 9mm auf, um dann mit einer Stichsäge die Schlitze für einen Spanngurt zu sägen. Als letztes werden alle Kanten abgerundet und der Schnellwechseladapter mit der Montageschraube und einer Unterlegscheibe auf der Platte befestigt.

Die Schloss-Schrauben eignen sich sehr gut für diesen Zweck wegen ihrem runden Kopf. Zur besseren Stabilisierung sollte man eine zusätzliche Mutter unter und eine Flügelmutter über der Platte benutzen.

Detailansicht der höhenverstellbaren Füße

Detailansicht der höhenverstellbaren Füße

Anders als beim Vorbild habe ich den Stativadapter am Ende der Platte montiert. Das gibt einem die Möglichkeit, auch große Objektive zu benutzen, ohne daß die Konstruktion instabil wird.

fertiges Flachstativ

fertiges Flachstativ

Die ersten Versuche sehen vielversprechend aus und bedenkt man die Kosten für die Platte und die Schrauben von insgesamt ca. 5€, hat sich die Arbeit für die Bastelei bereits gelohnt. Insbesondere wenn man einen Preis von 99€ für den großen Platypod bedenkt.

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