meine Reiseziele 2019

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In den letzten Tagen arbeite erneut an der Liste meiner Tourenziele für nächstes Jahr.
Eigentlich dachte ich, die Liste schon fertig zu haben.
Doch dann geschah der Anschlag von Köln, die Übergriffe von Chemnitz und Freiburg*,  die STILLE Veröffentlichung des bis nach den beiden Landtagswahlen geheimgehaltenen mißglückten Terror-Anschlags auf einen ICE.

Was lerne ich daraus?

– Der Besuch von Großveranstaltungen fällt flach, wo kann man einfacher viele Menschen auf einmal mit einem Anschlag erwischen. Selbstverständlich gehören für mich auch Freizeitparks dazu, Tierparks meide ich auch Tierschutzgründen bekanntlich sowieso schon längst.

– Städtetouren fallen flach, da die Gefahr von Angriffen ganzer Horden immer mehr steigt. Und gerade als Fotograf ist man mit der teuren Technik ein bevorzugtes Ziel, denn Kameras bringen immer noch gutes Geld.

– Nachdem Flugreisen für mich schon lange wegen der steigenden Terrorgefahr keine Option mehr darstellen, stehen nun auch Zugfahrten auf dem Prüfstand. Letztlich war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Anschläge auf Schnellzüge verübt wurden und das aktuelle Beispiel war ganz sicher nur ein mißglückter erster Versuch bei dem es sicher nicht bleiben wird.

Was bleibt also noch?

Touren in die Natur und malerische kleine Dörfer!
Und davon haben wir in Deutschland und in unseren Nachbarländern mehr als genug 🙂

Inzwischen sehe ich das auch durchaus nicht mehr als Einschränkung. Bereits in den letzten Jahren habe ich meine Touren in diese Richtung gelenkt und nun wird dies lediglich noch konsequenter fortgeführt.
Und für 2019 habe ich da auch schon so einige schöne Ziele im Auge 😉

Und wer weiß, vielleicht wird es in ein paar Jahren wieder möglich sein, unbesorgter durch den Rest der Welt zu reisen. Leider glaube ich daran immer weniger und wenn, dann wird es wohl keinesfalls wieder so wie vor 15 Jahren, als ich mit dem Reisen begann.

Bereits vor ein paar Jahren habe ich mich zur Sicherheitslage und meinen Bedenken diesbezüglich geäußert. Das könnt ihr HIER nachlesen. Leider hat sich die Lage noch sehr viel stärker dramatisiert, als ich es damals zu ahnen wagte 🙁
Für mich bleibt an dieser Stelle nur zu hoffen, daß ich in weiteren drei Jahren überhaupt noch einen weiteren Blogpost dazu schreiben kann und wir nicht im besten Fall “nur” einem Verbot aller offenen Meinungsäußerungen unterliegen (was schon teilweise umgesetzt ist) 🙁

Aus den genannten Gründen kann ich derzeit noch nicht sagen, wie es auf dem Blog weitergehen wird.
In den nächsten Wochen werden endlich meine Bilder und Berichte aus der Sächsischen Schweiz veröffentlicht und im DIY-Blog werden noch einige interessante Projekte folgen.

Aber derzeit beschäftige ich mich aus gegebenen Anlaß sehr stark mit der “Prepper-Thematik” und wenn es euch interessiert, werde ich auch gerne darüber etwas bloggen. Das Thema beansprucht sehr viel Zeit und Ressourcen und daher bleibt die Fotografie und die damit verbundenen Themen aktuell wiedermal etwas auf der Strecke – Vielen Dank dafür an die Politik! 🙁

 

* Leider konnte ich zu den beiden Vorfällen keine relevanten Artikel finden. Es gibt lediglich einseitige Beschreibungen der Geschehnisse nach der Tat. Die Tat selbst wird jedoch wie üblich von den großen Medien so gut wie möglich totgeschwiegen.

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